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Sonntag 19 Mai 2013
Der "onPage" Faktor
- Erstellt am Donnerstag, 14. April 2011 12:07

Onpage Optimierung
Bei vielen Internetseiten ist es natürlich oft der Fall, dass sich die auf einer Internetpräsenzabzubildenden Inhalte einer einfachen Gliederung entziehen. Wenn zudem schon eine zu überarbeitende Internetpräsenz vorhanden ist, liegen die Hürden sogar noch höher. Doch auch in diesem Fall lassen sich durch unsere jahrelange Erfahrung wertvolle Anregungen ziehen, in welche Richtung eine Optimierung der Seitenstruktur gehen sollte. Kurz wiederholt, gliedert eine nach der beschriebenen Silo-Theorie aufgebaute Seite ihre Inhalte streng hierarchisch. Das wird in HTML durch das Aufteilen der Seitentexte auf viele baumartig verlinkte Einzelseiten erreicht. Tendenziell ergeben sich aus diesem Ansatz Internetpräsenzen mit vielen Einzelseiten, die jeweils kurze, prägnante Texte zu einem genau umrissenen Thema liefern. Das ist natürlich auch unter dem Gesichtspunkt der steigenden Nutzerfreundlichkeit positiv zu bewerten. Die Programme der Suchmaschinen-Robots können die thematische Fokussierung einer Internetpräsenz viel besser erfassen, wenn sie eine saubere inhaltliche Strukturierung besitzt. Deshalb kann man eine klare inhaltliche Gliederung als ein primäres Ziel der OnPage- Optimierung bezeichnen.
Die hierarchische Schachtelung einer Internetpräsenz sollte man jedoch nicht übertreiben, da die Suchmaschinen-Robots beim Crawlen einer Internetpräsenz nur einer gewissen Zahl an internen Links folgen, bevor sie sich den Seiten einer anderen Domain zuwenden. Die Faustregel in der Suchmaschinenoptimierungsbranche ist hier, dass jede Seite einer Internetpräsenz innerhalb von drei Klicks erreichbar sein sollte, was also drei möglichen hierarchischen Ebenen unterhalb der Homepage entspricht.
Die Link-Struktur einer Internetpräsenz
Den internen Links kommt bei der Optimierung einer Webseite eine entscheidende Bedeutung zu. Das liegt darin begründet, dass Links allgemein, sowohl interne als auch externe, für die Suchmaschinen ein wichtiges Mittel zur Beurteilung eines Dokumentes darstellen. Deshalb sollten interne Links laut der Silo-Theorie nur sehr sparsam zwischen inhaltlich unmittelbar aneinander grenzenden Einzelseiten einer Internetpräsenz gesetzt werden. Das widerspricht der Menü-Struktur einer durchschnittlichen Internetpräsenz aber erheblich. Zum Beispiel gibt es oft Navigationsstrukturen, die den Nutzern über Drop-down-Menüs oder Ähnliches von jeder Seite aus Links zu allen anderen Unterseiten der Internetpräsenz bereitstellen.
Somit ist dies eines der wenigen Beispiele, bei dem das Interesse der Benutzerfreundlichkeit
direkt gegen das Interesse der Suchmaschinenfreundlichkeit steht.
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